VRS 2016 Finale

Etwas verzögert kommt endlich der Rennbericht zum VRS-Finale vom 21.10.2016.
Da das Ganze schon ein paar Tage her ist, hier nur das Wesentliche in Kurzform.

Allen 10 Teilnehmern konnte man etwas Nervosität ansehen. Jeder rechnete sich noch einen besseren Platz aus und nutzte intensiv die Vorbereitungs- und Trainingszeit. Trotz Spannung und Nervenkitzel lief das Finale ruhig ab und die Stimmung war sehr gut.

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In der Gesamtwertung der VRS 2016 sehen die ersten drei Plätze wie folgt aus: 
Martin H. (Platz 1), Michael W. (Platz 2)
und Dieter M. (Platz 3).

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Herzlichen Glückwunsch!

Dieses Mal möchte ich nicht jeden einzelnen Turn kommentieren, vielmehr sollen die Highlights des Rennens und der VRS-Serie einmal genannt werden.

Die Highlights 2016

Uwe trat im letzten VRS-Lauf als einziger mit einem F512M Sunoco an, fuhr Spitzenzeiten im Qualifying und im ersten Turn. Anfangs sah das wirklich sehr gut aus, dann bauten leider langsam die Reifen ab.

Schön, dass Donald nach längerer Urlaubspause wieder dabei ist. Er trat als einziger mit einem Klasse 1 Fahrzeug, seiner Cheetah, an. Auch er fuhr damit Spitzenzeiten.

 Nach längerer Durststrecke in der VRS-Serie, schafft es Pepe beim letzten Lauf, mit seinem Chevron B19, stark nach vorne zukommen.

Ein Highlight beim letzten VRS-Lauf war das Essen. Alex’s Frau hat einen klasse hausgemachten Kartoffelsalat und leckeren Leberkäse geliefert.

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Besten Dank dafür.



Unbedingt muss Matze hier gelobt werden. Immer zur Stelle, wenn es um Küchendienst, oder kurzfristige Rennteilnahme, oder Rennleitung geht. Auch jetzt beim Finale, wenn es darum geht Urkunden und Pokale zu Organisieren. Das alles immer ohne Fragen und bitten zu müssen. Danke für deine starke Initiative und Unterstützung.

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Nicht unerwähnt bleiben darf, der Anfang des Jahres, durchgeführte Reifenworkshop von Martin H. Das hat uns eine spannende und konstante VRS-Serie 2016 beschert. Ein weiteres Nebenprodukt daraus ist die gleichbleibende Bahnvorbereitung mit Glue. Beides hat auch den DSC-Teilnehmern und dem 5L-Rennen gutgetan.

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Das waren aus meiner Sicht die wichtigen Ereignisse, die unbedingt genannt werden mussten.

 An dieser Stelle noch ein kleiner Ausblick auf die kommende Saison: Es bleibt alles beim alten.

Kleinigkeiten, die während der Saison aufgefallen sind (Wer bekommt wann den Wanderpokal…) werden wir, der SRC-P3, zukünftig genauer beschreiben, bzw. vor der Saison definieren.

Da der Reifenworkshop sehr gut angekommen ist, möchten wir für nächstes Jahr auch wieder einen VRS/DSC-Workshop anbieten. Genaues wissen wir noch nicht, aber uns schwebt wieder etwas vor wie Reifen für Klasse 1, oder Klasse 1 Fahrwerkaufbau und Abstimmung, oder allgemein Fahrwerkaufbau und Abstimmung. 
Eventuell machen wir zum Abschluss des Workshop‘s dann noch ein kleines Rennen. 
Vielleicht machen wir auch zwei Workshops übers Jahr verteilt. Mal sehen, es hängt auch von den ganzen anderen Terminen im nächsten Jahr ab und natürlich vom allgemeinen Interesse. Wir werden zu gegebener Zeit im Forum eine Anfrage an alle starten.

Die VRS-Serie 2016 geht erfolgreich zu Ende. 
Danke an alle Teilnehmer für spannende Rennen und für sehr viel Spaß dabei.

Wir, vom SRC-P3 Forstern, freuen uns auf eine weitere spannende und erfolgreiche Saison 2017 mit Euch.
 Termine werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Euer VRS-Rennreporter Alex

VRS 2016 fünfter Lauf

Zum 5. VRS-Lauf, am 16.09.2016, hat sich Pepe bei der Online-Anmeldung etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Extra für Matze hat er die zusätzliche Option „Ich komme und esse (kein Rennen (für Maze)) geschaltet.

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Aber nicht nur unserem Matze gefiel die Option, auch Sven fand Gefallen daran und hatte sich als Zuschauer angemeldet. Schön, dass Du vorbeigeschaut hast, Sven, und Dich auch gleich bereit erklärt hast, die Rennleitung zu übernehmen. Aufgrund privater Ereignisse konnten nämlich, kurzfristig, leider einige Stamm-VRS’ler („Die Mühlmänner“ und Martin F.) nicht teilnehmen.

Durch Sven’s Einsatz war es möglich unseren Matze zu bewegen das Rennen doch mitzufahren und somit die zweite Startgruppe voll zu machen. Herzlichen Dank von allen Teilnehmern dafür und speziell von Pepe und mir. Vielleicht fährst Du ja die VRS auch mal mit uns, lieber Sven, ist ja quasi SMQ nur ein bisschen größer, wir würden uns freuen. Leihfahrzeuge gäbe es …

Zu den Stammfahrern mit Martin H., Michael W., Michael F., Pepe, Matze und Alex gesellten sich Uwe und Heiko zum vorletzten Lauf der VRS dieser Saison.
Aufgrund der Teilnehmerzahl war genügend Zeit zum Trainieren, Essen und für die Fahrzeugabnahme vorhanden. Super leckeren Wurstsalat hat Uwe dieses Mal gezaubert. Die Portionen waren reichlich bemessen. Besten Dank dafür, lieber Uwe.

Nach gemeinsamer Stärkung ging es los. Das Qualifying wurde auf Spur ROT durchgeführt. Entsprechend waren dann auch die Quali-Zeiten. Es wurden zwei Startgruppen gebildet und die Spur Weiß ausgelassen.

„Schwupp“ ging es schon los. Während alle mit bekannten Autos starteten, machte Alex mit einem neuen P917K im Zitro-Design die Erstvorstellung und startete damit auf Spur Blau. Er kam vom Start aus recht gut weg und konnte sich behaupten. Später, auf Spur Rot zeigte sich, dass er dort zu wenig trainiert hat, was sich in stark schwankenden Rundenzeiten bemerkbar machte. So konnte Michael F. dicht an Alex herankommen. Matze (unterwegs mit Leihauto von Martin) war auch stark und hielt mit, lag aber leicht dahinter. Im letzten Turn konzentrierte sich Alex so auf Matze, dass er den stark nach vorne preschenden Michael F. fast übersehen hätte. Es war schon knapp, als er endlich die richtige Einstellung seines Reglers fand und aufs Gas drückte. Den Abstand konnte er halten und sogar noch ganz leicht vergrößern. In der ersten Gruppe gab es Platz 1 für Alex mit wenigen Teilstrichen vor Michael F. (Platz 2). Den Platz 3 machte Matze und Platz 4 ging an Heiko im ersten Lauf.

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Die zweite Startgruppe legte los. Martin auf Spur Rot gab hier mit spitzenmäßigen Rundenzeiten wieder einmal den Maßstab vor. Er zog auf Spur Rot sogar allen anderen davon. Die super Rundenzeiten konnte er auf jeder Spur durchhalten. Das Auto lief wirklich wie am Schnürchen, fast wie auf Schienen. Keine Fahrfehler und schnellste Rundenzeiten bescherten ihm somit Platz 1 in der Gruppe und auch den Gesamtsieg. Auch wenn er zweimal während des Rennens zwischen Pepe und Uwe durch musste und etwas Zeit verlor. Pepe und Uwe fuhren ziemlich gleich und parallel miteinander. Die gelbe Spur zwischen ihnen war die von Martin. Martin kam relativ zügig von hinten an, konnte aber nicht so schnell dazwischen durch, wie er sich vorgenommen hatte. Durch sein fahrerisches Können hat er sich aber, nach zwei bis drei Runden, vor den beiden wiedergefunden. Die gelbe Spur war trotz guter Rundenzeiten, im Vergleich zu den anderen Spuren seine langsamste. Zwei Turns weiter, nun auf den anderen Spuren, gab es die gleiche Situation wieder. Hier ließ er sich aber nicht auf erneuten Zeitverlust ein und erledigte das recht schnell, indem er zwischen den beiden zügig durchstieß. Super gefahren, ein verdienter Sieg. Gratulation.
Ebenfalls fuhr Michael W. spitzenmäßig. Das Auto lief dieses Mal wesentlich besser, als beim letzten Lauf, bei dem er hinter Alex ins Ziel kam. Dieses Mal also vor Alex, allerdings mit zwei bis drei kleinen Fahrfehlern kam er nicht an Martin heran. Somit erreichte er Platz 2. Klasse gefahren, Michael.

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Uwe hatte es endlich auch mal wieder geschafft die VRS mitzufahren. Trainiert hat er mit seinem wunderschönen F512M im Sunoco-Design, welcher aber nicht so richtig schnell laufen wollte. Pepe half ihm dann mit seinem Chevron aus. Pepe fuhr mit seinem P917K Lucky Strike. Beide Autos gingen im Training richtig gut und so belegten beide dann auch Platz 3 und 4 im Qualifying.

Während des Rennens bauten die Fahrzeuge jedoch stärker ab und Pepe belegte Platz 6, knapp vor Uwe, welcher sich Platz 7 sicherte. Fahrerisch auch sehr gut unterwegs erreichte Heiko Platz 8. Die Anzahl der Runden zeigt, dass er eigentlich nicht weit weg ist. So wie es aussieht, wird er es uns im nächsten Lauf zeigen. Bin gespannt darauf. Und schön, dass wir Heiko wieder für die VRS begeistert haben. Bleib dran, lieber Heiko.

Ja dran bleiben,… das ist auch das Motto für den nächsten und letzten Lauf dieser Saison. Prognosen könnte man abgeben, aber vorrechnen möchte ich an dieser Stelle nicht. Es ist noch einiges drin. Jeder kann das ja für sich einmal durchrechnen.

Die Saison war bis jetzt so spannend und knapp, dass keiner, was auch verständlich ist, ein Klasse 1 Fahrzeug ausgepackt hat. Schade, aber auch wieder ok, weil sich ein spannender Verlauf gestaltet hat. Spannend geht es dann also mit der VRS am 21. Oktober 2016 weiter.
Wir hoffen, dass es Euch Spaß gemacht hat und freuen uns auf den nächsten Lauf und das Finale mit Euch.

Euer VRS-Rennreporter Alex

VRS 2016 vierter Lauf

VRS 2016 Vierter Lauf

Der 4. VRS-Lauf, 05.08.2016, lag in der Ferienzeit. Dies machte sich auch bei den Anmeldungen zu diesem Lauf bemerkbar. Mit 8 Startern sollte der Lauf dann trotzdem stattfinden und nicht verschoben werden.

Matze erklärte sich bereit Küchendienst und Rennleitung in Vollzeit zu übernehmen. Leider ging er nicht mit an den Start. Überzeugte aber dann als Küchenprofi mit leckerem Essen und einem super Job als Rennleiter. Besten Dank, lieber Manfred.

Außer den 5 Clubfahrern, hier Pepe, Heiko, Dieter, Andreas und Alex traten 3 Gäste, hier Michael F., Michael W. und Martin H. an. 
Besonders gefreut hat es uns, dass Heiko mit angetreten ist. Nach längerer Abstinenz packte er gleich mehrere VRS-Renner aus. Er trainierte und testete. Noch etwas Reifenkunde und Unterstützung von Martin, dann war klar, der P917K mit Startnummer 35, im Psychedelic-Design, ist das Einsatzauto. Schön, dass wir Martin dabei haben, er unterstützt und hilft immer gern und verleiht sogar gut gehende Autos. In diesem Fall verlieh er seinen Chevron an Michael F., der damit sehr gut klar kam.

Durch die wenigen Starter gab es reichlich Zeit zum Trainieren, was natürlich voll ausgenutzt wurde. Nach dem Training gab es die leckere Stärkung vom Küchenchef, anschließend erfolgte, ganz unspektakulär, die Abnahme der Fahrzeuge durch Pepe und Alex. Alle Fahrzeuge waren startberechtigt und das Qualifying wurde durchgeführt.

Die Quali-Zeiten waren diesmal auch wieder auf dem hohen Niveau vom letzten Lauf. Von 7,398Sek. bis 7,699Sek. lag die Verteilung. Doch auch wie beim letzten VRS-Lauf war dies keine Garantie, dass es im Rennen genau so laufen muss.

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Die erste Startgruppe mit Dieter, Michael F., Pepe und Heiko ging an den Start. Den besten Start legte Pepe hin und führte das Feld an. Leider machte er in den ersten Runden einen gravierenden Fahrfehler und fuhr dem Feld hinterher. Er kämpfte sich mühsam vor und machte doch wieder einiges gut. Leider passierte dann erneut ein Fahrfehler und er fuhr wieder hinterher. Und wieder kämpfte er sich vor und machte noch einen Platz gut. Leider wurde Pepe weiter vom Pech verfolgt. Im letzten Turn kämpften Dieter und er um die bessere Platzierung dieses Turns. Dieter kam immer näher, aber nicht so richtig vorbei. Von Pepe kam dann das Angebot, ihn vorbeizulassen. Dieter brauchte aber dann noch einige Runden, um endlich zuschlagen zu können. Ausgerechnet in der Kurve vor Start- und Ziel wollte er dann an Pepe vorbei und kickte ihn, leider, bei diesem Manöver aus der Spur.

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Was mit Sicherheit keine böse Absicht war, aber so verlor Pepe wieder sehr viel Zeit. Am Ende reichte es für Platz 7. 
Platz 8 belegte Heiko. Das Auto lief noch nicht so richtig schnell, dafür kam Heiko trotzdem gut zurecht und fuhr das Rennen sauber zu Ende. Wie ich Heiko kenne läuft es (das Fahrzeug) im nächsten Lauf noch einen Tick besser.
Michael F. war sehr schnell mit dem Leihauto von Martin unterwegs. Er hat ein wenig gebraucht, aber im Rennverlauf kam er mit dem Fahrzeug immer besser zurecht und fuhr sehr sauber auf Platz 2 vor. Hat richtig Spaß gemacht, hier zu zusehen. Klasse gefahren, Michael.

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Die erste Gruppe war durch und die zweite Startgruppe konnte nun zeigen, was sie drauf hat. Der Start lief ganz gut und vorne kämpften Alex und Andi um die Platzierung. Michael auf Spur gelb hatte etwas an Vorsprung gewonnen. Das mit dem in der Kurve rauskicken war diesmal anscheinend an die beiden Mühlmänner vergeben worden.

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Andi kickte sich und Alex im ersten Turn raus. Hier war auch keine böse Absicht im Spiel, sondern nur seine Heißspornigkeit. Beide krachten in die Bande und es kostete viel Zeit. Wie sich zu späterem Zeitpunkt, am Abend, weit nach dem Rennen herausstellte, war der ganze Vorderwagen von Alex gebrochen, schleifte auf der Fahrbahn und klemmte teilweise den Leitkiel fest.

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Das erklärt die deutlich schlechteren Zeiten auf Spur Rot im Rennen gegenüber den Trainingszeiten. Für Alex gab es dann nur noch Platz 5. Andi auf Platz 4. Martin kam unbeirrt durch das Chaos durch und führte das Rennen an. Keine Fahrfehler und eine saubere Pace ließen ihn auf Platz 1 vorfahren. Klasse Leistung Martin, Glückwunsch. Michael W. beim Qualifying noch eine super Zeit hingelegt, konnte sich im Rennen nicht so richtig durchsetzen. An Abflüge oder sichtbare Probleme kann ich mich jetzt nicht erinnern, aber so richtig lief es nicht. Wie ich ihn kenne, wird das beim nächsten Lauf garantiert anders. Er erreichte Platz 6.

Zur Bahnvorbereitung für die PU-Reifen, kann man sagen, dass mittlerweile gute konstante Verhältnisse herrschen, was die ganze Reifenvorbereitung berechenbarer macht. Es gibt hier keine bösen Überraschungen und alles läuft relaxt.

Mit der VRS, dem vorletzten Lauf der Serie, geht es am 16.September weiter. 
Wir hoffen, dass es Euch Spaß gemacht hat und freuen uns auf den nächsten Lauf mit Euch.

Euer VRS-Rennreporter Alex

VRS 2016 Zweiter Lauf

Trotz Pfingstferien, Brückentag und sonnigem Wetter und… und… und…
kamen 10 Starter zum 2.Lauf der VRS am 27.05.2016.

Es war ein „Wahnsinns-Rennen“ urteilten alle Rennteilnehmer nach dem Rennen und hatten dabei ein breites Grinsen im Gesicht. 
Unglaublich, … die spitzenmäßig, präparierte Bahn brachte das wohl schnellste Qualifying der VRS-Geschichte zu Tage. Schon im Training kamen erstklassige Zeiten zustande. Während Rudi und Alex noch mit dem Setup bzw. Reifenschliff kämpften, kamen fast alle anderen schon mit 7,5er, 7,4er und sogar 7,3er Zeiten daher. Obwohl es die beiden im Quali schafften ihre Zeiten unter 7,5 Sek. zu bekommen, konnten sie doch nur die letzten beiden Plätze erreichen. Wobei Rudi auf ein Leihfahrzeug von Martin H. zurückgreifen musste. Pepe, der aufgrund Heimaturlaubs leider nicht dabei sein konnte, verlieh seine Reifen zuvor noch an Franz, der damit dann ein Quali-Bestergebnis erzielte und sich die Pole sicherte.

Bei der Abnahme lief es dieses Mal auch relativ glatt. Eine Kleinigkeit gab es bei Sepp zu beheben. Bei Ihm war der Motor leicht nach unten durchgetaucht. Dadurch wurde die Bodenfreiheit unterschritten. Es wurde schnell korrigiert. Die hinten vergessenen Felgeneinsätze wurden flott montiert und bescherten auch umgehend das korrekte Renngewicht 😀.
 Danke an dieser Stelle an Martin Frei, der Alex bei der Abnahme tatkräftig unterstützte. 

Nach der Abnahme und dem oben schon erwähnten Qualifying konnte das Rennen gestartet werden. Es gingen 10 Fahrzeuge, davon 9 mit MH-Fahrwerken und eins mit einem GS-Fahrwerk, an den Start.
 Die erste Gruppe legte los.

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Nach einem gekonnten Start, setzten sich Rudi, Alex und Matze von Sepp und Martin F. ab und ließen den Abstand zu Ihnen, im Laufe des Rennens, größer und größer werden. Was folgte war ein wahrer Kriminaltango der drei. Die drei fuhren um die Führungsposition. Mal der eine vorne, mal der andere. Irgendwann, als Alex an Matze vorbeigezogen war, hat Matze (wieder mit Leihregler und Leihauto unterwegs 😀) festgestellt, dass sein Auto doch ganz gut ging und er jetzt ein bisschen schneller fahren könnte. Er fuhr dann sogar 7,5er Zeiten auf Spur Weiß und klemmte sich hinter Alex. Rudi merkte auch, dass noch mehr ging. Auch er drückte auf’s Gas. So fuhren die drei bis zum Schluss fast die gleichen Zeiten. Durch einen Patzer verlor Alex den Kampf gegen Rudi, der nun die Führung der drei übernahm. Alles geschah kurz vor Schluss und die Spannung stieg weiter. Zwei Meter vor der letzten Kurve überlegte Rudi, allerdings eine Millisekunde zu lang, und schwupp war Alex wieder da und zog beim Ausgehen der Bahnspannung an Rudi vorbei. Er kam ca. 3-4cm, von Schnauze zu Schnauze gemessen, vor Rudi zum Stehen. Matze lag nur 3 Teilstriche hinter den beiden. Das war Hochspannung pur, bis zur letzten Sekunde. Die Rundenzeiten der drei waren während des Rennens immer besser geworden und es kamen 276 Runden zustande.

276 Runden hatte M. Wilke bereits im VRS-Lauf 1, vor vier Wochen, erreicht. Somit war das Ergebnis von Rudi, Alex und Matze schon mal nicht von der Hand zu weisen. Jetzt versprach es noch heißer zu werden. Würde die jetzt startende Gruppe noch eins drauf legen? Die im Qualifying erreichten Zeiten sprachen eigentlich dafür.
 Aufgrund der wenigen Starter fehlte ein Einsetzer. So musste der Rennleiter noch eine Einsetzerposition mit betreuen. 
Und es ging los, der 2te Lauf wurde gestartet.

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Nach aktivieren der Startampelphase, … alle starrten gespannt auf die Startampel, gab Matze noch an Alex (der die Rolle als Rennleiter und Einsetzer übernahm) den Wink, doch die Tastatur umzudrehen, der besseren Bedienung wegen. Dies erfolgte dann so schnell, so dass die Tastatur etwas unsanft auf den Tisch plumpste und ein Geräusch verursachte. Das Handzeichen von Matze und das Geräusch hatten wohl zur Folge, dass Martin H. einen Frühstart ausführte und er gleich drei weitere Fahrer animierte mitzuziehen. Die beiden entschuldigen sich an der Stelle nochmal 😀. Es war keine Absicht.

Franz, auf der Pole, hatte das Geräusch ausgeblendet, keinen Frühstart ausgeführt und war bei grüner Ampel als einziger losgesaust. 
Nachher erzählte er mir, dass er gar nicht wusste was los war… er habe doch noch keinen Geburtstag, warum lassen die mich alle vorfahren? … 😀. Der Vorsprung währte leider nicht lange, denn er machte einen groben Fahrfehler und so konnten die anderen wieder aufschließen. Franz führte dennoch bis zur 150ten Runde, als dann merklich etwas passiert sein musste (mit der Spur, oder den Reifen, oder… oder…). Seine Zeiten wurden auf jeden Fall deutlich schlechter und er wurde so Turn für Turn weiter nach hinten durchgereicht. Martin Habermann, durch den Frühstart, lange hinter dem Feld hergefahren, kämpfte sich nach vorne durch und platzierte sich ganz knapp vor Franz und hinter M. Wilke. Saubere Leistung Martin.

Shooting Star des Abends war Dieter. Da kam der Papa mal alleine, ohne Sohnemann Andreas, konnte sich ganz auf sein Auto konzentrieren und fuhr allen davon. Als einziger mit GS-Fahrwerk zeigte er, von Anfang an, was er damit drauf hat. Fast die ganze letzte Saison hat er gebraucht, bis er alle Feinheiten und Eigenheiten des Fahrwerks herausgefunden hatte, um es optimal einstellen zu können. Konsequent hat er es hingebracht und eine super Pace während des ganzen Rennens vorgegeben. 
Er machte Platz 1, Klasse Dieter, Gratulation.
 Aber was war denn mit Donald los? Im Training hatte er durchweg gute Zeiten und im Quali eine 7,36 hingelegt. Gut gestartet und die ersten Runden noch grinsend, konnte er leider nicht die Performance bis Rennende aufrechterhalten. Auch Sepp konnte sich nicht so richtig behaupten. Mal sehen, … Sepp hat Reifen in Auftrag gegeben. Vielleicht werden sie bis zum nächsten Lauf geliefert und vielleicht gibt er einen Satz an Donald weiter. Dann können wir uns warm anziehen 😀. Auch Martin F. kam mit dem einzigen F512 im Feld nicht in Schlagdistanz.

So, … wie ging das Ganze nun aus?
 Es war die Überraschung. Die gerade gefahrene Gruppe schaffte es nur teilweise an der ersten Gruppe vorbei zu kommen. 
Platz 1: Dieter. Zwei 2te Plätze: Alex und Rudi. Matze Platz 4. Platz 5 mit M. Wilke. Platz 6 machte Martin Habermann. Franz sicherte sich noch den 7. Platz vor Donald auf Platz 8. Martin Frei auf Platz 9 und Sepp auf Platz 10. 

Die weiteren VRS-Läufe werden garantiert spannend weiter gehen. Das mit der Bahnvorbereitung scheint wirklich zu funktionieren, so dass die Verhältnisse von Rennen zu Rennen sogar relativ gleich und konstant sind. 
Wir, vom SRC-P3 Forstern, freuen uns auf ein spannendes 5L-Rennen am 18.Juni.
 Dann kommt eine kurze Pause. Die VRS meldet sich dann am 05. August zurück.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Küche (Franz). Der Wurstsalat und das leckere Brot waren die richtige Wahl bei dem warmen Wetter.

Euer VRS-Rennreporter Alex

VRS 2016 Erster Lauf

Forstern, 29.04., die VRS 2016 meldet sich zurück und mit Ihr 12 wackere Slotracer.

Zum ersten Lauf der Saison fanden sich die altbekannten VRS’ler wie Donald, Michael, Sepp, Martin und Martin, welche zu den Gästen des P3 zählen und 7 weitere Clubmitglieder mit Pepe, Franz, Manfred, Dieter, Artur, Andreas und Alex ein. Alle, bis auf einen, kamen mit Ihren Vorjahres-Fahrzeugen den P917 K’s und PA’s.

Als einziger mit neuem Fahrzeug, einem wunderschönen F512M, kam Martin Frei. Mit dem Fahrzeug machte Martin den Roll-Out und setzte es anschließend zum Rennen ein. Für den ersten Einsatz ging es richtig gut. Er erreichte damit Platz 7. Potential ist vorhanden. Wie ich Martin kenne läuft er beim nächsten Mal noch besser. Respekt.

Sein Teamkollege, Martin Habermann, unterstützte, mal wieder ganz selbstlos, alle anderen, die bei ihm Hilfe suchten. So dass er erst kurz vor dem Qualifying auf die Idee kam, nach seinem eigenen Fahrzeug zu schauen. Aber flott musste er sich noch um Manfred kümmern, der eigentlich nur zum Zuschauen und Küchendienst gekommen war und auch nichts Fahrbares dabei hatte. Wie wir Martin kennen, hat er für solche Fälle immer ein gut gehendes, einsatzbereites Fahrzeug im Köfferchen. Von Alex bekam Matze dann noch einen Regler und machte dann, mit dem Chevron, ohne groß Proberunden drehen zu können den 11. Platz mit 266 Runden. Prima. Martin hat es bis auf den 2.Platz geschafft. Gratulation.

Den Küchen- bzw. Kochdienst erledigte Franz dieses Mal. Der Kerl kann nicht nur gute und schnelle Autos bauen, vielmehr überzeugte er auch als Koch. Spaghetti mit Hackfleischsoße und Feldsalat stand auf der Menükarte. Also Bolognese, wie der Italiener sagen würde. Es gab reichlich und wer wollte, konnte noch einen Nachschlag bekommen. Apropos, schnelle Autos bauen. Franz fuhr mit seinem bewährten P917K im „Sandemann-Design“ auf Platz 3 vor. Schönes schnelles Auto,… guter Fahrer,…. guter Koch.

Ob Pepe und Alex kochen können, wissen wir nicht (noch nicht? Pepe sicher nicht.), aber Abnahme machen können sie. Beide erledigten wieder den Job der technischen Abnahme. Concours gibt es ja bei dieser Serie nicht. Pepe hat das Ganze professionalisiert. Mit vorbereiteter Abnahmeliste und anschließendem schnellen Datenbankmanagement können die Daten und Ergebnisse umgehend ins Netz bzw. P3-Forum eingestellt werden. Klasse Pepe. Mittlerweile eingespielt, erledigen Pepe und Alex die Abnahme im Handumdrehen und zeigen den Startern, wo etwas nicht stimmt, oder geben grünes Licht wenn alles ok ist. Diesmal gab es wenig zu meckern.

Eine Beanstandung bei der Bodenfreiheit, eine weitere war zu wenig Gewicht im Deckel. Sonst hat alles gepasst. Soviel zur Abnahme der Fahrzeuge. Im Rennen machte Pepe den 9. Platz und Alex den 8. Platz.

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Wieder mit dabei: Die beiden „Mühlmänner“. Papa Dieter wieder als Rennstallbesitzer, Teamleiter Renningenieur, Coach und dann noch als Gegner seines Sohnes Andreas im Einsatz. Beide wieder sehr schnell unterwegs. Andreas war wieder mit super Bestzeiten während der ersten Turns unterwegs, verlor dann auf der weißen Spur etwas die Konzentration und fuhr unsauber, so dass Papa Dieter mal kurz rüberfunken und eine klare Ansage, zum sauberen Fahren und zur Materialschonung, machen musste. Es hat ganze 4 Runden gewirkt, dann hat sich Andi wieder hinreißen lassen und der Fahrstil wurde wieder unsauber und die Zeiten gingen etwas runter, aber immer noch schnell genug, um gesamt auf den 4. Platz vorzufahren. Papa Dieter fuhr auch sehr schnell und gut und landete auf Platz 5.

Sepp und Donald auch wieder dabei. Die zwei funken auch unentwegt, aber weniger um klare Ansagen zu machen, vielmehr, um den ganzen Abend locker und lustig, mit Ihren Sprüchen zu gestalten. Donald mit super Zeiten unterwegs. Im Quali auf Rang 3, schaffte es im Rennen auf Platz 6. Sepp, schon länger nicht mehr auf der Bahn gefahren, hatte etwas Mühe und schaffte es auf Platz 10.

 Und zu guter Letzt, noch zwei Highlights. Michael Wilke, im Quali Rang 4, machte den ersten Platz. Gratulation. Er fuhr auf Spur Gelb so konstant, dass man glaubte die Zeitmessung zählt nicht, wenn man nach ein paar Runden wieder auf den Monitor geschaut hat. Es wurden durchweg absolut gleiche Zeiten gefahren. Echt Klasse.

 

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Das, aus meiner Sicht, schönste Auto stellte Artur mit seinem McLaren M12 auf die Bahn. Ein ausgesprochen seltenes Stück, was sehr viel Feingefühl verlangt und manchmal etwas zickt und so erreichte er leider nur Platz 12. Trotzdem macht es richtig Spaß so ein Auto auf der Bahn zu sehen. Es könnten mehr davon fahren.

Zum ersten VRS-Lauf der Saison sollte folgendes nicht unerwähnt bleiben. Der im Februar veranstaltete Reifenworkshop, von Martin, zeigte hier volle Wirkung. Die Zeiten rücken immer enger zusammen. Die Autos inklusive Setup und Reifen sind mittlerweile so gleichwertig aufgebaut, das er hier wirklich nur noch auf das fahrerische Können und die Tagesform ankommt. Hinzu kommt noch die Strategie beim „Glue-Auftrag“ auf der Bahn. Hier, kann man sagen, haben wir es nun geschafft, richtig gute und berechenbare Verhältnisse zu schaffen.

Das Fahren hat den ganzen Abend sehr viel Spaß gemacht und lief super und ohne große Unfälle und Schäden ab. So soll es sein.
Leider war kein Klasse 1 Fahrzeug angetreten. Das neue Reglement für 2016 gibt es aber her. Klasse 1 Autos sind erlaubt. Vielleicht sehen wir beim nächsten Lauf ein Fahrzeug (oder mehr) auf der Bahn.

Wir, vom SRC-P3 Forstern, freuen uns, auf den nächsten Lauf mit Euch.

Euer VRS-Rennreporter
Alex

VRS 2015 Finale

VRS 2015 Finale

Die Zeit verging im Fluge …

Vier Wochen ist der letzte Lauf her, und schwupp war er da, der Tag des VRS-Finales.

Der letzte Lauf der VRS-Serie diesen Jahres, fand am vergangen Freitag, den 23. Oktober 2015, auf der Rennstrecke des SRC-P3 in Forstern statt, zu dem sich 12 wackere Slotracer einfanden. Diesmal mit 7 Clubfahrern und 5 Gästen am Start.

Um das Feld etwas bunter zu gestalten (sonst durchweg nur P917K und PA vertreten), packte Artur seinen McLaren M12 und Michi Wilke seinen F512s Coupe aus. Wunderschön und eine Bereicherung des Feldes. Seinen P917K hat M. Wilke diesmal einem, lange Zeit nicht mehr gesehenen, Slot Kollegen, Michi Huber geliehen. Schön dass er nach langer Zeit mal wieder Gast bei uns im Club war. Zu den weiteren Gästen, was uns genauso gefreut hat, konnten wir wieder M. Frei, M. Föller und M. Habermann begrüßen.

Die Bahn war bestens vorbereitet, Danke an Uwe und Matze dafür, die dies bereits am Dienstag erledigten.

Dass die VRS-Saison so schnell vorüber ging, merkten auch Pepe und Alex bei der Fahrzeugabnahme. So waren doch einige Fahrzeuge mit gerade noch ausreichender Bodenfreiheit bei der Abnahme vorgestellt worden. Bis zur nächsten Saison dauert es ja noch etwas, somit ist ja nun etwas mehr Zeit da, um eine ausreichende Wartung durchzuführen.

Nach erfolgreicher Abnahme der Fahrzeuge ging es fast nahtlos zum Qualifying über. Durchweg lagen die Quali-Zeiten, im Schnitt, minimal unter den Zeiten vom letzten Lauf. Das Rennen versprach spannend zu werden. Hier die Reihenfolge M. Frei, A. Mühlmann, M. Habermann, A. Hinz, M. Föller, M. Huber, M. Wilke, D. Mühlmann, A. Hollerith, M. Herklotz, U. Frühbauer und oohhh was war hier passiert Pepe auf dem 10.ten Quali-Platz. Zwei Gruppen mit je 6 Startern wurden flux gebildet und es ging los. Nach einigen Runden hatte Matze, mit dem Leihauto von Martin einen leichten Crash und das Auto fuhr nicht mehr. Wir entschieden das Rennen kurz zu unterbrechen, damit das Fahrzeug wieder einsatzfähig gemacht werden konnte. Dies war die erste von drei, längeren, Unterbrechungen des Rennens. Die Verklebung hatte sich gelöst und es brauchte ca. 10 Minuten, bis das Fahrzeug, notdürftig instandgesetzt, wieder auf die Bahn gestellt werden und das Rennen fortgesetzt konnte. Von notdürftig konnte allerdings keine Rede sein, denn danach ging das Fahrzeug schneller als vorher, und so konnte Matze aufholen und sich den 10.Platz sichern.

VRS Erste Gruppe Teilnehmer

Zweimal Pech hatte Uwe dann mit seinem F512M Sunoco und er läutete damit die beiden anderen großen Unterbrechungen ein. Nach der ersten Reparatur, wurde das Fahrzeug wieder in den Slot gestellt und fuhr nur wenig, bis auf einmal das Kabel der Beleuchtung ins Getriebe rutschte und es blockierte. Uwe wollte schon alles stehen und liegen lassen, aber er ist doch ein echter Sportsmann und so ging er es wieder an und erreichte immerhin noch Platz 11, einen Platz vor Artur, der leider öfter mit dem McLaren abflog als ihm lieb war.

Eine ganz große Überraschung war Pepe. Beim Qualifying noch das Schlusslicht gewesen, zeigte er ab der ersten Runde Kampfgeist. Das Fahrzeug ging auch irgendwie Runde für Runde schneller. Es hat richtig Spaß gemacht hier zuzusehen, wie sich Pepe nach vorne gekämpft und den 5. Platz geholt hat. Diesmal vor M. Föller (6. Platz). Klasse gemacht, Pepe.

VRS Erste Gruppe Cars

Bei diesem VRS-Lauf war Papa Mühlmann derjenige, der mehr k.o. war als der Sohnemann. Während den Unterbrechungen hatte er Mühe die Augen aufzuhalten. Und auch die Spannung während des Rennens konnte ihm nicht so den rechten Adrenalinschub verpassen. Trotzdem durchweg gut und fast fehlerfrei gefahren erreichte er Platz 8. Für M. Wilke, mit dem F512s, reichte es leider nur zum 9.Platz. M. Huber zeigte, dass er es noch drauf hat. Leider kein eigenes Slot-Material mehr verfügbar und auf Leihmaterial angewiesen, konnte er sich mit dem Leihwagen von M. Wilke den 7. Platz sichern.

Spannend umkämpft waren die Plätze 2, 3 und 4. Andi Mühlmann steuerte seine P917PA spitzenmäßig und fehlerfrei durch die harten Kämpfe und sicherte sich mit 7 Teilstrichen vor Alex, der leider 2 Fahrfehler beging, den 2. Platz. Ansonsten wäre es hier noch einmal ganz knapp geworden.

VRS Zweite Gruppe Teilnehmer

M. Habermann, auch mit P917K unterwegs, und Alex kämpften um den 3 Platz. Das Fahrzeug von Alex entwickelte sich während des Rennens und er fuhr schnellere Zeiten als im Qualifying. So konnte er gegenhalten und damit Martin auf Distanz halten. Trotz zweier Fahrfehler, immerhin noch etwas mehr wie eine Runde, vor Martin (Platz 4) im Ziel und somit Platz 3 für Alex.

VRS Zweite Gruppe Cars

Spitzenreiter und absolut souverän gefahren ist Martin Frei. Er hat gesamt 3 mal den ersten Platz in der VRS 2015 gemacht und hat wirklich den Pokal verdient. Somit wären wir auch schon bei der Siegerehrung.

Herzlichen Glückwunsch Martin Frei. Erster Platz in der VRS 2015. Der Pokal gehört Dir (für 1 Jahr “Grinse Männeken”). Mit 135 Runden gehört er zu den Spitzenreitern der VRS-Serie.

Der 2.Platz geht an Martin Habermann. Mit 119 Punkten ein super Ergebnis. Den 2. Platz hat er mehr als verdient.

Platz 3 geht an Alex. Er erreichte 111 Punkte während der Saison.

Herzlichen Glückwunsch allen dreien.

VRS 2015 Sieger

Die VRS ist für diese Jahr zu Ende. Schade. Jetzt, da wir so richtig in Fahrt sind. Pepe und Alex haben schon durchklingen lassen, dass sie beide weiterhin die Serie managen wollen. 
Es geht weiter im nächsten Jahr.

Vielen Dank an alle Starter (Club- und Gastfahrer), die die Serie so interessant gemacht haben.

Auf viele spannende VRS-Rennabende, im Jahr 2016, mit Euch allen freuen wir uns jetzt schon.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch noch einmal an Uwe und Matze für die zusätzliche Unterstützung und immer spitzenmäßige Verpflegung.

Euer VRS-Rennreporter
Alex

VRS 5. Lauf Start

VRS 2015 5. Lauf

25.09.2015 und da waren wir also wieder, ….. die Freunde der klassischen Renn-Fahrzeuge.

Nach der Sommerpause fanden wir uns zum 5.ten Lauf der VRS in Forstern ein. Mit „wir“ sind genau 12 Fahrer gemeint, die an den Start gingen. Außer den 6 Clubfahrern konnten wir noch die Gastfahrer Donald, Michael, Martin H. und Martin F., Tante Käthe (M. Föller) und Sepp begrüßen. Das Starterfeld bestand überwiegend aus Porsche 917K und 917PA, einem einzelnen F512M und einem Chevron B19. Martin Habermann hat es dann gewagt seinen schmalen P908/2 einzusetzen, um etwas Spannung ins Rennen zu bringen. Beim 4.ten Lauf war er auch bereits unterwegs mit ihm und belegte den 2.Platz. Trotz damals anfänglicher Schwierigkeiten wurde das Fahrzeug während des Rennens besser und besser. Es hieß also auch wieder bei diesem Lauf „aufpassen“ auf Martin.

Martin Frei, der bisherige Spitzenreiter, pausierte den letzten Lauf und war nun wieder mit dabei, wie gewohnt, mit einem sehr gut gehenden 917PA. Weitere 917PA’s wurden von Dieter und Andreas Mühlmann und Donald eingesetzt. Pepe verlieh seinen P917K an M. Föller und fuhr selber mit seinem Chevron mit. Alex ging, wie beim letzten Lauf, mit dem 5L-Ersatzfahrzeug, P917K, an den Start. M. Wilke überlegte ein wenig seinen Ford GT40 einzusetzen, nach ein paar Testrunden fiel die Entscheidung aber zugunsten des P917K aus. Sepp setzte seinen bewährten P917K ein. Mit seinem 5L-Einsatzauto ging Uwe an den Start, dem einzigen Ferrari F512M.

Die Abnahme der Fahrzeuge wurde durch Pepe und Alex erledigt. Bei der Abnahme gab es nur wenige Kleinigkeiten, die Pepe monierte (z.B.: Gewicht 0,1 Gramm zu wenig, Motor 0,1mm zu tief eingebaut, etc.). Die Abweichungen wurden sofort korrigiert. Somit waren alle 12 Starter startberechtigt und startklar.

Die Zeiten beim Qualifying, zu diesem Lauf, waren noch einmal deutlich besser als beim Lauf davor. Hier an dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Martin Habermann, der persönlich (fast) alle Reifen der Starter noch einmal angeschaut und optimiert hatte. Ebenso hatte er auch noch hilfreiche Setup-Tipps beim Training für jeden parat.

 

vrs-5-lauf-2-gruppe

Es erfolgte eine Gruppenbildung in zwei 6er Gruppen und das Rennen ging los. Es war von Anfang an bis Zuletzt spannend und zeichnete sich gesamt durch sehr wenige Abflüge aus. M. Föller, beim Qualifying noch an vorletzter Stelle, zeigte ganz schnell was aus Pepe’s 917er raus zu holen war und fuhr ein sauberes Rennen bis zum Schluss. In seiner Startgruppe erreichte er den 2.ten und gesamt den 7.ten Platz. Zum Verdruss von Pepe, der somit von seinem eigenen Fahrzeug um 0,75 Runden geschlagen wurde und damit auf Platz 9 verbannt wurde. Insgesamt liegen die Platzierungen in dieser Startgruppe sehr eng zusammen. Ein wenig abgefallen ist Andreas. Anfangs fuhr er super Zeiten, fiel jedoch leider im Verlauf des Rennens, speziell im letzten Turn, stärker zurück. Hier war es wohl eher die Erschöpfung und kein technisches Thema. Dies holte den Guten dann auch später noch einmal in der Funktion als Einsetzer ein, denn nach einiger Zeit entschied er sich, für ein paar Minuten die Augen zu schließen und Rennen, Rennen sein zu lassen.

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Martin Habermann auch in der ersten Startergruppe unterwegs brachte seinen 908/2 diesmal nicht so richtig nach vorne, wobei das Fahrzeug in allgemeinen gut ging und er im Qualifying auch noch einen Tick schnellere Zeit hatte als beim letzten Mal. Der Überraschungsfaktor, wie beim Lauf davor, blieb allerdings aus und reichte es für ihn leider nur zum 10.Platz. Uwe schaffte es trotz schlechterer Qualifying-Zeit als Martin, doch noch zwei Plätze vor ihn zu kommen und belegte somit Platz 8. Matze fuhr sehr sauber mit einem gut liegenden P917K, aber leider wollte das Fahrzeug nicht so richtig schnell werden. So wurde es dann leider nur der 9.Platz für ihn.

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Der Kampf an der Spitze war hart. Anfangs sah es so aus, dass Alex den 2. Platz abgegeben hätte. Zeitweise lag er auf Platz 4., riss dann aber wieder an und holte sich doch noch den 2ten Platz mit knapp 2 Runden Vorsprung vor Donald und Sepp. Michael Wilke lässt sich nicht beirren und zieht, wie immer, in aller Ruhe seine Kreise. Trotz der ersten Runde, wo er und Alex, durch einen übereifrigen Donald, ungewollt, mal kurz rausgeschubst wurden. Beiden konnte der kleine Zeitverlust nicht wirklich etwas anhaben.

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Michael macht so den ersten Platz mit knapp 1,6 Runden Vorsprung vor Alex. Gratulation zum ersten Platz.

Martin Frei landete leider nur auf dem 5.ten Platz, behält aber seine Führung im Gesamtklassement. Dieter startete in der ersten Startergruppe, fuhr aber sehr sauber und schnell und konnte dann souverän gesamt den 6.ten Platz für sich belegen.

In Summe ein gelungener Abend und es war richtig schön und spannend. Alex hatte anfangs etwas auf Einhaltung der Zeiten (Trainingsende, Abnahme und Rennstart) gedrängt. Am Ende war es aber vielleicht ganz gut so, wenn man bedenkt, dass der Jüngste zum Schluss ganz schön k.o. war. Lieber Andi, wir versuchen beim nächsten Mal so früh wie möglich zu starten, so dass Du auch noch genügend Power bis zum Ende hast.

Der nächste Lauf wird bestimmt sehr aufregend und es kann da noch einiges in den Platzierungen passieren. Wir vom SRC-P3 würden uns freuen, Euch alle, zum Abschlußrennen, am 23.10.2015, wiederzusehen.

VRS-Rennreporter Alex H.

VRS 2015 1. Lauf

VRS 2015 1. Lauf am 17.04.2015

Am 17. April fanden sich Aufgrund von Parallelveranstaltungen und Privatterminen leider nur 8 Fahrer zum ersten Lauf zur Vintage Racing Series in Forstern ein. Ein kleines aber feines Starterfeld. Die Fahrer hatten damit noch genügend Zeit für Training, die letzten Optimierungsarbeiten an den Fahrzeugen und Benzingespräche. Ebenso wollte der deftige Gemüseeintopf noch seine Abnehmer finden, was sich als kein Problem darstellte. Zwei neu aufgebaute wunderschöne Fahrzeuge konnten in Fahrzeugfeld bewundert werde. Zum einen ein von Michi Wilke sehr schön aufgebauter, in British Racing Green lackierter Ford GT40, der 1968 vom Team Strathaven Limited bei den 24 Stunden von LeMans eingesetzt wurde, aber leider mit Getriebeschaden nicht ins Ziel kam. Das Team Mühlmann brachte für Andreas einen ebenfalls sehr schon aufgebauten Porsche 917PA in den Farben des Teams USDAU mit der Startnummer 55 an den Start. Nachdem keiner der beiden Ferraris von Manfred wirklich in Rennfertigem Zustand war kam er in den Genuss ein Fahrzeug aus dem Hause Wilke bewegen zu dürfen, den ¨Geschichtsträchtigen¨ Porsche 917K in der blauen Porsche Salzburg Lackierung. Auch Uwe trat mit einem Leihwagen aus dem Ofnerschen Rennstall an, Porsche 917K Sandemann in gelb. Die technische Abnahme brachten alle Fahrzeuge hinter sich, wobei bei den beiden Neuwagen noch die Bodenfreiheit korrigiert werden musste.

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So konnte das Qualifying starten. Martin Frei brannte mit einer 7, 472 die Topzeit des Abends in die Bahn. Alle anderen konnten sich nur mit Respektabstand in der Startaufstellung einreihen. Die langsamere Gruppe bildeten dabei Uwe Frühbauer, Manfred Herklotz, Michael Wilke und Jürgen Kriha. Polesetter Martin Frei wurde in der Gruppe der schnelleren gefolgt von Martin Habermann, Andreas Mühlmann und Dieter Mühlmann.

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So ging es also gegen 22:00 Uhr ins Rennen. Fünf mal 7 Minuten galt es zu bewältigen. Manfred und Uwe konnten sich vom Start weg etwas vom Rest des Feldes Absetzen. Was die ersten beiden Turns noch ein munterer Zweikampf zwischen Uwe und Manfred war, endete für Manfred mit von Uwe angedrohten Clubbeitragserhöhungen, da Manfred sich nach und nach absetzen konnte. Auch ein Abflug und ein Quersteher konnte den Vorwärtsdrang nicht stoppen. Wohin das führen würde war ihm selbst am Ende des Laufes noch nicht klar. Den Gruppenlauf konnte Manfred also für sich entscheiden, gefolgt von Uwe der in der Endabrechnung auf Platz 4 landete. Michi kämpfte noch mit der Performance seines neu aufgebauten Ford GT40, schön anzusehen aber nicht ausreichend schnell. Es langte leider nur für den 7. Gesamtrang. Jürgen kämpfte das ganze Rennen lang mit seinem Ferrari (oder der Ferrari mit Jürgen, je nach Sichtweise ;-). So sprang nur der 8. Gesamtrang raus.

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In der zweiten Startergruppe gab vom Start weg Martin Frei die Pace vor. Wie schon das Qualifyingergebnis erwarten lies war an diesem Abend kein Kraut gegen den 917PA gewachsen. Mit Rundenzeiten, die durchschnittlich 1/10 schneller waren als die des Zweitplazierten fuhr Martin einem sicheren Sieg entgegen. Andi und Dieter, die im Qualifying noch vorne mit dabei waren, konnten den Speed im Rennen nicht umsetzen. Die beiden lieferten sich allerdings einen herzerfrischenden Vater-Sohn Zweikampf, der auch für die Zuschauer schön anzusehen war. Im Ziel konnte sich Andi auf Platz 5 vor seinem Vater Dieter Platz 6 in die Ergebnistabelle eintragen. Dass Martin Habermann mit seinem Porsche 908 seinem Teamkollegen Martin Frei nichts entgegen zu setzen hatte war klar, daher entschied er sich, sich vom Team Mühlmann abzusetzen und sich in einen virtuellen Zweikampf mit Manfred zu werfen. Bei dem ein oder anderen Spurwechsel war zu sehen, dass das ein wirklicher Zweikampf wird. Im letzten Turn wollte Martin sicher gehen, dass er den virtuellen Gegner hinter sich lassen konnte und presste nochmals alles aus sich und seinem kleinen Porsche heraus, was ihm nach dem Lauf auch anzusehen war. Und es hatte sich gelohnt, mit 0,21 Runden Vorsprung konnte sich Martin auf Rang 2 in der Endtabelle platzieren. Damit Rang 3 für Manfred, der sich trotzdem sehr über das Ergebnis freute.

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Wir gratulieren dem Sieger des ersten Laufes zur VRS 2015 Martin Frei!!!

Das Rennen, wenn es auch im sehr kleinen Rahmen stattgefunden hat,  hat schon mal sehr viel Lust auf den nächsten Lauf gemacht. Wir gehen auch stark davon aus, dass am 22. Mai mit einem größeren Starterfeld zu rechnen ist. Spannend wird es sein ob sich jemand findet, der die Pace von Martin Frei mitgehen kann.

Aus der P3 Boxengasse.

Manfred