Obwohl einige Stammfahrer gestern leider passen mussten, konnten doch wieder zwei Startgruppen zu je sechs Fahrern gebildet werden. Dies ergab sich durch den kurzentschlossenen Besuch von Nico K. aus Salzburg 🇦🇹 und den schon länger angekündigten Besuch von Roger W. aus der Schweiz 🇨🇭.

Auch hier im Qualifying wieder die selben Verdächtigen vorne mit dabei, sehr bemerkenswert der erste Auftritt unseres Nascar Kollegen aus der Schweiz, Roger konnte sich mit einer 8.4 in die erste Startgruppe bugsieren. Weniger gut lief es für Nico, er verfehlte in seinen drei gezeiteten Runden Walters Bestzeit nur knapp und musste sein Rennen daher von ganz hinten in Angriff nehmen.

Zuerst zur Gruppe B, Walter muss mit seinem überarbeiteten Dodge sogleich auf seine so geliebte weisse Spur, leider wurde hier schon deutlich, dass die Evo1-Ausbaustufe nicht die erhoffte Verbesserung mit sich brachte. Trotzdem kämpfte Walter tapfer mit stumpfen Waffen und gibt uns im anschließenden Interview zu verstehen, dass er dieses Jahr einfach als Lehrjahr wertet, Hut ab und weiter so mein Freund. Nico (A) hingegen kann sich im Rennverlauf immer mehr steigern und zaubert immer wieder Tiefe 8.7er Zeiten ins Geläuf. Maze bleibt auf den ersten Spuren fehlerfrei und liefert sich spannende Zweikämpfe, einmal mit Donald, dann wieder mit Pepe. Jürgen hadert schon den ganzen Abend mit seinen Fahrzeugen, entschließt sich dann für seinen Chevy #48 Lowes, der sich im Rennen zwar als sehr schnell, aber eben auch als genauso “loose” erweist.

Die Gruppe A, hier erweist sich Uwe F. gleich als “The Intimidator” indem er Heiko unmittelbar nach dem Start in Turn 2 von der Strecke schlenzte, shame on you Mr. Nascar. Wast kann die turbulente Anfangsphase sofort nützen und sich in den ersten Runden schon einen guten Vorsprung herausfahren. Ralf P. wieder superschnell und behält zu jeder Zeit im Rennen einen kühlen Kopf. Carlos pusht wie verrückt, wird aber leider nach hinten durchgereicht. Roger (CH) kann das gute Qualyergebnis im Rennen nicht bestätigen, die fehlende Bahnkenntnis bringt ihn und seinen Chevrolett SS immer wieder ans Limit, trotzdem aber ein toller erster Auftritt bei uns in Forstern, wir freuen uns schon auf das Wiedersehen bei den “Southern 500” im Oktober.

Das Ergebnis im Überblick gibt’s wie immer auf unserer Homepage www.src-p3.de .